Ich kenne ein Dutzend Frauen und Männer, die bei ihrer (Ober)Bürgermeisterwahl vom Lager der Konkurrenz unterstellt bekamen, sie alle wollten im Falle einer Wahl das Amt nur als Sprungbrett nutzen. Von daher ist es nichts Neues, wenn dies auch für mich in Umlauf gebracht werden soll.
Wenn die Stutenseer mich wählen, werden sie mich auch behalten. Ich habe mich 2025 bewusst gegen eine Kandidatur für den Landtag und gegen die Nachfolge von Ulli Hockenberger im Wahlkreis Bruchsal entschieden, obwohl ich dazu mehrfach aufgefordert worden bin.
Ich bin 49 Jahre alt und damit im etwa gleichen Alter oder älter als die CDU-Landtags- und Bundestagsabgeordneten im Landkreis. Von daher macht eine Nachfolgediskussion für vielleicht 2036 oder 2041 keinen Sinn. Vor allem bin ich sehr heimatverbunden.
In so weiter Ferne ein neues Amt anzustreben, ist abwegig. Die Nutzung eines kommunalpolitischen Amtes als späteres Sprungbrett ist nichts für Ältere, eher eine Überlegung für Jüngere.